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Siebenfache Elefantenmutter

Komplimente sind wie Fremdworte – Reine Glückssache!

Zum Beispiel das Muskelpaket in der Disko neulich, das seine Charmeoffensive eröffnete mit den Worten: „Kurze Haare bei Frauen is ja immer schwierig…“

Oder meine Großmutter mit ihrem Beitrag zur Diskussion um meine Berufswahl: „Normalerweise hättick ja jesaacht, sie soll Schauspielerin wern. Aber mit dem Bumsbeen…“

Und dann gibt es Komplimente, die sind so schön, dass man sie sich außen an die Wohnungstür und innen an den Badezimmerspiegel schreiben möchte:

„Lea Streisand trägt in sich die Erfahrung einer alten Schamanengöttin und die Gelassenheit einer siebenfachen Elefantenmutter.“

Das stand da wirklich. In der Tageszeitung taz. Guckt hier!

Und DA-HANN gibt es jetze nemich auch noch einen Wikipedia-Eintrag!

Gerade war ich beim Turnen. Meine Physiotherapeutin Kathi war auch ganz begeistert. „Vielleicht kommste bald ins Kreuzworträtsel!“, hat sie gesagt.

– „Kreuzworträtsel?“

– „Na ja, deutsche Autorin mit neun Buchstaben. Dann biste richtich berühmt.“

Toll!

Eure Wikilea

2 comments

stella 9. März 2012 at 13:39

Hallo Lea! Besonders gut gefällt mir auch der Abschluss des taz-Artikels: „Einmal angefangen, kommt Lea Streisand aus dem Erzählen nicht mehr raus“. Nicht nur, dass die Autorin (nicht du, sie) damit Recht hat, nein, dadurch dass der Punkt oder irgendn anderes den Satz beendendes Satzzeichen fehlt wird man automatisch dazu animiert, gleich noch weiter zu denken/reden/lesen. Netter Zufall (?)!

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leastreisand 25. April 2012 at 14:28

JA, ein sehr netter Zufall, Stella. Oder ein Geschenk für aufmerksame Leser…

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